Die unten stehende Galerie zeigt einige Aufnahmen der Gemeinschafts-Installation "Zu Persönlich". Die Arbeit wurde gemeinsam von 4 KünstlerInnen (Monika Braig, Maximilian Gump, Franka Kaßner und Gerd Löffler) in einer Garage neben dem Inzeller Weihnachtsmarkt 2001 auf Einladung eines privaten Kunstfreundes realisiert.
Die Arbeit bestand aus einer Rauminstallation und einer Performance. Die Garage, die dabei bespielt wurde, war nur von Aussen über drei Löcher im Tor einsehbar. Diese waren auf Hüfthöhe angebracht, um Assoziationen zu ähnlichen Vorrichtungen in Swingerclubs zu erzeugen, durch welche Männer ihren Penis stecken können, um von den Frauen auf der anderen Seite "einen Blowjob verpasst" zu bekommen.
Das Innere der Garage war eingerichtet wie ein Wohnzimmer. An der Wand befand sich eine Tapetenbordüre, die aus einigen hundert Katalogabbildungen von Gästehäusern aus der Gegend von Inzell bestand. Der im Raum befindliche Fernseher war so aufgestellt, dass man das Bild nicht von aussen sehen konnte.
Bei der Performance stieg Maximilian Gump über das Fenster von hinten in die Garage, setzte sich vor den Fernseher und schaltete ihn ein. Aus dem Gerät war Blasmusik von Inzeller Festen zu hören, zu der er auf seinem Didgeridoo spielte. Anschließend stieg er wieder über das Fenster ins Freie.