Die Masken sind Abformungen einer Bestrahlungsmaske für den Kopf, die 2008 für mich aus Spezialkunststoff angefertigt wurde und die ich bei meiner Bestrahlung zur Lagerung des Kopfes in der immer gleichen Posistion während der ganzen 6-wöchigen Therapie trug.
Ich habe nun, da ich nur eine Originalmaske zur Bestrahlung besitze, diese mittels einer mehrteiligen Gipsform in ein traditionelles Material übersetzt: Keramik. Von dieser Form leiten sich eine Reihe von Arbeiten ab, welche hier (noch nicht alle) dargestellt sind.
Zwei der Keramikplstiken sind jeweils mit Ölfarbe bemalt und mit Pflasterstreifen beklebt, welche mit Filzstift beschriftet bzw. bezeichnet sind. Drei weitere sind mit eingefärbtem Kunstharz übergossen.
Der Überzug aus Kunstharz ist nach dem Glattbrand aufgebracht und erinnert etwas an abgelaufene Glasur. Die expressive Ausführung der Beschüttung mit Harz soll auf das sehr persönlich-emotionale Thema (eine lebensbedrohliche Erkrankung) zurück verweisen und einen Kontrapunkt zur handwerklichen Ausführung setzen.